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Pokalturnen 2005
Erfolgreiches 19. Friedrichsorter Pokalturnen
Im Vorfelde dieser Veranstaltung war dies trotz des letztjährigen Sieges in Friedrichsort nicht vorherzusehen. Denn sowohl aus Berlin als auch aus Cottbus waren starke Mannschaften mit Bundeskaderturnern sowie Deutschen Meistern angereist. Zudem mussten sowohl Yannick als auch Daniel neue Übungen in der höheren Altersklasse präsentieren.Kai Oliver Jensen als verantwortlicher Organisator des Friedrichsorter Pokalturnens konnte am Abend des 06. März 2005, nachdem 3 Wettkämpfe an zwei Wettkampftagen ohne Probleme ausgerichtet waren, ebenso ein positives Resümee ziehen. Dies war im Vorfelde ebenfalls nicht abzusehen. Aufgrund des Deutschen Turnfestes musste die Turnabteilung die Veranstaltung aus dem Mai vorverlegen. Ein früherer Wettkampftermin bedeutet für die teilnehmenden Verein natürlich auch, dass die Wettkampfvorbereitung früher eingeleitet werden muss, was nicht alle Vereine und Stützpunkte, die ansonsten seit Jahren zum Pokalturnen nach Kiel reisen, schafften. Zudem setzte die momentan grassierende Grippewelle insgesamt drei weitere, bereits gemeldete Mannschaften außer Gefecht.Folglich standen die Sterne des diesjährigen Pokalturnens im Vorfelde nicht so günstig. Trotzdem konnten wir in dem Starterfeld der AK 9-14 am Samstagnachmittag fast 20 Bundeskaderturner begrüßen, etliche Landeskaderturner der einzelnen Landesturnverbände, mehrfache Sieger der letztjährigen Deutschen Jugendmeisterschaften sowie Mannschafts- und Einzelsieger des Deutschlandspokals 2004.Eine weitere Herausforderung für Wettkampfleitung, Kampfrichter, Turner und Trainer waren die teilweise geänderten Übungen des AK-Programms, die seit dem 01. Januar 2005 Gültigkeit haben. Friedrichsort stellte sich als erster Ausrichter eines nationalen Wettkampfs diesen neuen Übungen und testete sie somit unter den Augen des ehemaligen Olympiasiegers und derzeit DTB-Verantwortlichen für den D/C –Bundeskader Holger Behrend auf ihre „Praxis- und Wertungstauglichkeit“. Blicken wir doch zurück auf das Wesentliche, auf die Turner und ihre Leistungen an den Geräten: Während sich die erste Mannschaft des Kieler Turner Klubs den 2. Platz hinter und vor dem Berliner Turnerbund schafften, platzierten sich die zweite (Corbin Broders, Yumito Nishiura, Ha van Duc) und dritte Mannschaft (Jonas Fieseler, Lars Wethgrube, Jan-Ole Peters) des KTK auf den Rängen 5 und 6. In der Einzelwertung aller Altersklassen schafften alle Turner der ersten Mannschaft den Sprung unter die Top Ten – Max-Filip Wiecanowski (9.), Yannick Hesse (6.), Daniel Weinert (5.), Florian Tran (4.). Damit bewies Dietmar Popp mal wieder ein gutes und erfahrenes Händchen in seiner Mannschaftszusammenstellung.


Der Sonntagvormittag des Pokalturnens stand ganz im Sinne der B-Schiene. Die beiden Wettkämpfe B5/B6 und B7-B9 wurden parallel durchgeführt und brachte in beiden Wettkämpfen zwei Hamburger Sieger hervor. Bei den jüngeren Turnern konnten sich gleich drei Hamburger Mannschaften auf dem Treppchen über ihren Erfolg freuen, bevor die 2. Mannschaft der SV Friedrichsort, den 4. Rang belegte. Dabei hätten die Friedrichsorter Turner durchaus ganz vorne mitturnen können, hätten nicht gleich zwei Turner ihre Übungen am Sprung verpatzt.

Trotzdem sei an dieser Stelle der 3. Rang des Friedrichsorters Jonas Ottsen in der Einzelwertung herauszustellen. Bei den älteren Turnern (13-18 Jahre) lief es während des Wettkampfs auf einen spannenden Zweikampf zwischen Hamburg und dem TSV Kronshagen hinaus, den die Hamburger für sich entschieden. Die erste Mannschaft der SV Friedrichsort erturnte sich einen sicheren dritten Rang. In der Einzelwertung konnte hier der ehemalige Bundeskaderturner Tobias Renwanz überzeugen, der diese auch gewann. Rang 4 ging an den Friedrichsorter Jan Forster, der zudem mit 9,55 die Tageshöchstnote des gesamten Wettkampfes erreichte.   „19. Friedrichsorter Pokalturnen und nun im 20. Jahr“, so der stellvertretende Stadtpräsident Bernd Heinemann, der am Samstag in seiner Begrüßungsrede, ebenso wie die Leiterin des Amtes für Sportförderung Frau Birgit Lucht am Sonntag, die herausragende ehrenamtliche Organisation, Vor- und Nachbereitung sowie Durchführung des Friedrichsorter Teams unter Leitung von Kai Oliver Jensen herausstellte. Dies wurde auch wieder von den Trainern und Betreuern sowie Zuschauern, die an beiden Tagen zahlreich begrüßt wurden, bestätigt. In der Organisation wurde gegenüber dem 18. Friedrichsorter Pokalturnen wieder ein Schritt hin zu größerer Professionalität gesetzt. Neben einer vermehrten Öffentlichkeitsarbeit im Vorfelde (so war in fast jedem Kieler Stadtmagazin, den Kieler Nachrichten, auf Plakaten sowie auf 1.000 gedruckten Postkarten vom Pokalturnen zu lesen), wurden mehr Unterstützer und Förderer von dieser Veranstaltung begeistert. Auf die Aussage „Nun macht mal nicht schlapp vor dem 20. Mal“, konnte  Kai Oliver Jensen nur lächeln und sagen „Natürlich nicht – und wir werden nur versuchen, noch besser zu werden.“  

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